Zwei unterschiedliche Hälften enden mit einer Niederlage und einem unschönen Ende
- Martin Krajczy
- 16. März
- 2 Min. Lesezeit

FC Fuchsstadt - DJK Dampfach 1:0 (0:0)
Wir bestimmten von Beginn an die Begegnung und hatten deutlich mehr Spielanteile. Fuchsstadt stand tief in der eigenen Hälfte und beschränkte seine Aktivitäten hauptsächlich auf die Verteidigung des eigenen Tores. Die erste Chance für uns nach neun Minuten, doch Adrian Hatcher lupfte den Ball über den Keeper und übers Tor. Chancen blieben Mangelware da unsere Offensive nicht zielgerichtet und präzisse genug agierte. So kam der letzte Pass viel zu selten an. Wir hatten noch drei halbe Möglichkeiten mit Fernschüssen, die alle das Tor verfehlten. Die größte Chance hatte Andy Kundmüller kurz vor der Pause, doch sein Schuss wurde noch abgeblockt. Die Heimelf konnte in Hälfte eins keine Möglichkeit heraus spielen. So ging es ohne Tore in die Halbzeitpause.

Nach einer offensichtlichen Kabinenpredigt kam Fuchsstadt mit viel Elan in die zweite Halbzeit. Sie standen jetzt viel höher, griffen früher an und waren extrem aggressiv. In der 48. Minute lief Yannik Pragmann in eine Rückgabe von uns, traf aber aus spitzen Winkel nur das Außennetz. Die Heimelf war jetzt klar die bessere Mannschaft und bestimmte das Spiel. Von uns war nicht mehr viel zu sehen. Dann kam es an der Seitenlinie zu einem klar gelbwürdigen Foul an unserem Spieler. Die gelbe Karte blieb aus, wohl weil es eine Gelb/Rote Karte gewesen wäre. Eine heftig diskutierte Szene. Aber die Diskussionen bringen nichts, da der Schiedsrichter entschieden hatte. Es brachte aber viel Unruhe von außen ins Spiel. In der 70 Minute erneut ein guter Angriff, nach einem Fehler in der Abwehr, aber Noah rettete mit einer Glanzparade das 0:0. Es folgte eine hitzige Schlussphase. Nach 87 Minuten wurde Yannik Pragmann neben dem Strafraum gefoult. Er hakte sich beim Gegner ein und ließ sich clever in den Strafraum fallen. Den mehr als umstrittenen Elfer verwandelte Dominik Halbig zum glücklichen, wenn auch nicht unverdienten 1:0 Sieg. In der 91 Minute dann nach mehreren Fouls noch eine Rudelbildung mit vielen unschönen Szenen. So etwas hat auf dem Fussballplatz nichts zu suchen. Da müssen sich sich alle Beteiligten an die eigene Nase fassen und so etwas in Zukunft unterlassen.

Stimme unser Coach:
"Oliver Kröner: wir haben heute in der ersten Hälfte ein gutes Spiel gemacht, konnten diese Leistung in Hälfte zwei aber nicht bestätigen. Auch wenn die Heimelf zwei gute Möglichkeiten hatte, wäre ein Punkt für uns auch verdient gewesen. Aber Jammern hilft Nichts und den Kopf in den Sand stecken auch nicht. Nächsten Samstag haben wir wieder ein Heimspiel und dann gilt es wieder."
Das nächste Spiel findet am kommenden Samsag (22.03.) um 16.00 Uhr, im Salistadion gegen die FT Schweinfurt statt.
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